Optionsscheine vs. Optionen – Was ist der Unterschied und warum das wichtig ist
Du bist bereits mit Aktien vertraut und hast vielleicht auch schon von Optionsscheinen gehört? Aber was genau sind dann Optionen? Viele Anleger im deutschsprachigen Raum sind nicht mit Optionen vertraut, obwohl sie so viel mehr Varianten bieten als Aktien und Optionsscheine für sich genommen.
Mit diesem Artikel werde ich dir einen Einblick in die wesentlichen Unterschiede zwischen Optionsscheinen und Optionen geben. Ich gehe insbesondere darauf ein, wie du die Unterschiede zu deinem Vorteil nutzen kannst. Es wird auf den ersten Blick komplexer erscheinen.
Dieser Artikel soll als Grundlage dienen, um eine gemeinsame Basis und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Als ich 2018 mit dem Optionshandel begann, hätte ich gerne einen solchen Artikel gehabt, der mir die Unterschiede und Vorteile von Optionen in einer einzigen Quelle aufzeigt. Hier kannst du die vollständige Geschichte dazu lesen.
Aktien und Optionsscheine – Was du wahrscheinlich schon kennst
Du kennst Aktien und hast sie bereits gehandelt? Vielleicht als Baustein deiner Altersvorsorge? Perfekt – das ist eine super Ausgangsbasis. Aktien beziehungsweise der Aktienmarkt ist allgegenwärtiger, als man vielleicht denken mag. Jeden Tag vor der Tagesschau findet die Sendung Börse vor Acht in der ARD statt, um über das Börsengeschehen an der Deutschen Börse in Frankfurt zu berichten. Kurzum, eine Aktie verbrieft das Miteigentum an einem bestimmten Unternehmen wie Volkswagen, Siemens oder Bayer. Es sind Sachwerte wie Immobilien – nur ohne den langwierigen Weg über den Notar und zu einem Bruchteil der Kosten. Und noch dazu mit werktäglicher Wertfeststellung mittels Börsennotierung.
In Abgrenzung zur Aktie treten Optionsscheine und sogenannte Knock-Out-Zertifikate (KOs) in Erscheinung. Sie verbriefen kein Miteigentum an Unternehmen oder anderweitigen Sachwerten. Allerdings nehmen sie Bezug auf Aktien, Aktienindizes oder auch Rohstoffe wie Erdöl. Somit sind sie sogenannte Derivate – ihr eigener Wert leitet sich durch einen anderen ab.
Optionsscheine
Optionsscheine werden von Banken emittiert und sind technisch gesehen Inhaberschuldverschreibungen. Wenn ich einen Optionsschein kaufe, leihe ich der Bank also Geld. Das Hauptverkaufsargument von Optionsscheinen ist der Hebel. Zu einem Bruchteil des Basiswertpreises (z.B. ein Hundertstel einer VW-Aktie) partizipiert der Optionsschein an der Bewegung der Aktie. Da der Optionsschein oftmals nur wenige Cent kostet, aber bereits kleine Bewegungen der Aktie eine Veränderung des Optionsscheins um mehrere zweistellige Prozentpunkte bewirken, kommt ein enormer Hebel zustande. Dieser ist aber dynamisch und verändert sich permanent. Die Produkte haben einen Zeitablauf – nach diesem sind sie nicht mehr handelbar und werden abgerechnet. Wesentliche Nachteile sind das Emittentenrisiko in Bezug auf die ausgebende Bank sowie der relativ hohe Spread, also der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Dieser muss zusätzlich zu den Gebühren der Depotbank berücksichtigt werden.
Knock-Out-Zertifikate
In Abgrenzung dazu finden sich die Knock-Out-Zertifikate. Auch hier haben wir ein Emittentenrisiko, da auch hier Banken die Zertifikate ausgeben. Positiv ist aber die einfachere Ausgestaltung der Produkte im direkten Vergleich mit Optionsscheinen anzuführen. Die Produkte partizipieren mit einem festen Hebel am Kurs des jeweiligen Basiswerts bis zu einer festgelegten Schwelle, dem Knock-Out. Bei Erreichen des Kurses entsteht ein Totalverlust. Durch diese Konstruktion kann der feste Hebel gewährleistet werden und der Trader hat vor dem Kauf die Möglichkeit, die gewünschten Parameter zu fixieren.
Gemein ist beiden Produkten, dass du als Trader immer als Käufer agierst. In der Folge muss der Kurs des Basiswertes entweder steigen oder fallen, je nachdem, ob du auf steigende oder fallende Kurse gesetzt hast. Bleibt der Kurs unverändert, verlierst du langfristig Geld.
Optionsscheine, KOs und Optionen im Vergleich
| Optionsschein | KO-Zertifikat | Option | |
|---|---|---|---|
| Emittent | Bank | Bank | Börse (z.B. CBOE, Eurex) |
| Emittentenrisiko | ✗ Ja | ✗ Ja | ✓ Nein |
| Preistransparenz | Gering | Mittel | Hoch |
| Als Verkäufer handelbar | ✗ Nein | ✗ Nein | ✓ Ja |
| Hebel | Dynamisch | Fest | Variabel / definierbar |
| Totalverlustrisiko | ✗ Ja | ✗ Ja (Barriere) | ✓ Definierbar |
| Stillhalter möglich | ✗ Nein | ✗ Nein | ✓ Ja |
| Spread | Hoch | Mittel | Gering |
Was Optionen anders macht
Aber was machen Optionen jetzt so anders? Zunächst werden sie nicht emittiert. Optionsbörsen wie die EUREX in Deutschland oder die Chicago Board Options Exchange (CBOE) listen Optionen. Das Emittentenrisiko entfällt komplett. Jede Option ist standardisiert. Das heißt, jede Option auf Aktien weist die gleichen Charakteristika auf, egal ob sie auf Volkswagen oder Siemens basiert. Vergleichbar mit den Optionsscheinen gibt es auch bei Optionen konkrete Laufzeiten, in denen diese handelbar sind. Nach Ablauf der Laufzeit entfällt das Börsenlisting und die Optionen werden abgerechnet. Somit hast du als Anleger den vollen Einblick in jede einzelne Laufzeit einer Option und die dort gehandelten Basispreise.
Anstatt Emittenten, die für Preisbildung sorgen, bist du nun direkt an die Börse angeschlossen und handelst mit einem direkten Kontrahenten. Transparenter kann Preisbildung nicht sein, und sie ist exakt genauso wie im Aktienhandel. Es gibt immer einen Käufer und einen Verkäufer, wenn eine Transaktion zustande kommt. Nun mag man sich fragen, ob man hier das Emittentenrisiko einer mutmaßlich namhaften Bank gegen ein Kontrahentenrisiko mit einem unbekannten Dritten tauscht. Das ist eine berechtigte Frage. Allerdings sorgt die Clearingstelle der Börse für ein Zustandekommen der Geschäfte, auch wenn der Kontrahent ausfallen sollte. Das ist der Grund, wieso die Optionsbörsen entsprechende Liquidität aufweisen.
Und nun der Clou. Du kannst die Rolle des Emittenten einnehmen – indem du Optionen verkaufst. Du erhältst Geld vom Käufer der Option. Und so profitierst du genau dann, wenn du es bei Optionsscheinen oder auch KOs nicht getan hättest. Nämlich wenn der Basiswert sich nicht in die Richtung bewegt hat, mit der du ursprünglich gerechnet hattest. Und anstatt dich einem Totalverlustrisiko auszusetzen, kannst du durch Kombinationen von gekauften und verkauften Optionen dein Risiko definieren. Auch hier werden die grundsätzlichen Optionen nach Calls und Puts unterschieden – hier aber mit der weiteren Unterscheidung zwischen gekaufter und verkaufter Option beziehungsweise Long und Short. Englische Begriffe sind im Optionshandel allgegenwärtig, da der Optionsmarkt US-amerikanisch geprägt ist. In der untenstehenden Tabelle findest du die vier Grundgeschäfte, die sich mit Optionen eingehen lassen.
Die vier Grundgeschäfte der Optionen
Ich erinnere mich tatsächlich noch an ein ähnliches Schaubild, das uns während der Berufsausbildung zum Thema Optionen gezeigt wurde. Es fasste es gut zusammen. Derart komprimiert, aber dennoch aussagekräftig, habe ich es lange nicht mehr gesehen.
Der Käufer einer Option hat jederzeit das Recht, nicht aber die Pflicht, die Option zum vereinbarten Basispreis auszuüben. Im Falle eines Long Calls, also einer gekauften Kaufoption, hat er das Recht, einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zum vorher vereinbarten Basispreis zu kaufen. Das macht Sinn, sofern die Aktie oder der Basiswert heute teurer ist als zum Zeitpunkt des Optionskaufs. Beim Kauf einer Verkaufsoption, also eines Long Puts, ist es genau andersherum. Der Verkäufer hat das Recht, den Basiswert zu einem vorher vereinbarten Preis zu verkaufen. Und wie sollte es anders sein – dies ist vorteilhaft, wenn der Börsenpreis des Basiswerts niedriger ist als der vereinbarte Basispreis.
Demgegenüber stehen die Verkäufer, die eine Prämie erhalten, statt diese zu zahlen. Daraus ergibt sich wiederum die Pflicht, den Basiswert zum vereinbarten Basispreis zu liefern, wenn der Käufer eines Long Calls dies wünscht. Oder einen Basiswert anzunehmen, wenn der Käufer eines Long Puts den Verkauf wünscht.
Die andere Seite des Tisches – Stillhalter sein
Wir haben bereits festgestellt, dass du als Verkäufer einer Option eine Prämie erhältst und daraus eine Pflicht entsteht. Kommt dir das aus einer bestimmten Branche bekannt vor?
Richtig, Versicherungen arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Die Versicherungsnehmer sind auf der Suche nach Schutz gegen ein bestimmtes Ereignis. Sagen wir dem Brand des eigenen Wohnhauses. Der Versicherungsnehmer schließt deshalb mit einer Versicherung seiner Wahl eine Wohngebäudeversicherung ab, um dem Risiko des Verlustes von Vermögen zu entgehen. Er zahlt der Versicherung regelmäßig eine Prämie, die aber nur dem Bruchteil der Versicherungssumme im Schadensfall entspricht. Heißt also, die Versicherung erhält einen Bruchteil der Versicherungssumme als Deckung, muss aber im Zweifel ein Vielfaches davon leisten. Wie ist das also möglich? In letzter Zeit hörte man relativ wenig über Insolvenzen in der Versicherungsbranche. Ohne tiefer in Versicherungsmathematik einzusteigen, was ich auch gar nicht könnte, kann man es auf zwei einfache Begriffe runterbrechen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Diversifizierung. Die Versicherungen haben riesige Datenmengen darüber, wie wahrscheinlich ein Gebäudebrand für Wohngebäude ist, und passen ihre Prämien dahingehend an. Und Diversifizierung meint, eine Vielzahl von Versicherungsnehmern mit einer Wohngebäudeversicherung zu versehen. Alle zahlen Prämien und die Wahrscheinlichkeit, dass 100% der Versicherungsnehmer zeitgleich einen Schadenfall haben, geht gegen null. Somit gilt: Die Summe der eingenommenen Prämien ist größer als die Summe der Schäden.
Der Versicherungsvergleich
„Der Versicherungsnehmer zahlt Prämie für einen Schadenfall, von dem er hofft, dass dieser nie eintritt. Wer die Versicherung verkauft erhält die Prämie und trägt das Risiko. Allerdings ist er statistisch gesehen im Vorteil und ist dennoch profitabel. Der Stillhalter ist an der Börse das Äquivalent der Versicherung.“
Und wie münzen wir dieses Konzept auf den Optionshandel um? Ganz einfach. Der Käufer einer Option zahlt eine Prämie und sichert sich so gegen ein bestimmtes Ereignis ab. Also entweder gegen steigende oder fallende Kurse. Er ist also ein Versicherungsnehmer. Er überträgt sein Risiko an den Versicherer, der seinerseits die Prämie erhält. Allerdings muss er auch beim Eintreten eines Schadensfalls die vereinbarte Schadenssumme leisten. Sollte ein Händler sich bei Apple gegen einen Kursrutsch absichern wollen, könnte er sich einen Long Put kaufen. Beim Schreiben dieses Beitrags wird die Aktie bei rund 253$ gehandelt. Der Händler möchte keine weiteren Verluste in Kauf nehmen, die über das Level von 230$ hinausgehen. Infolgedessen kauft er eine Option mit Basispreis von 230$ und Laufzeit von 3 Monaten. Sollte innerhalb dieser 3 Monate Apple schlechte Zahlen liefern oder ein Börsencrash eintreten, wäre der Trader unterhalb von 230$ abgesichert, denn der Verkäufer seines Puts tritt für den Schaden ein. Nun springen wir ein bisschen nach vorne. Die Apple Aktie schwankt zwar etwas aber fällt zu keinem Zeitpunkt tiefer als 230$. Der Käufer des Long Puts hat keinen Schaden nach seiner eigenen Definition erlitten. Die Verkäufer, oder die Versicherung, des Short Puts hat die Prämie erhalten und muss keine Schadensumme leisten. Genauso wie in der Versicherungsbranche ist die Prämie immer weg. Die Versicherung streicht sie ein, auch wenn der Schaden eintritt. So ist es beim Optionshandel auch. Dem Verkäufer einer Option steht die Prämie immer zu.
Aus Sicht des Optionsverkäufers können wir die Eintrittswahrscheinlichkeit steuern. Also die Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden des Käufers eintritt. In Options-Sprech reden wir davon, dass eine Option ins Geld läuft. Kurz gesagt, eine Call-Option baut inneren Wert auf, weil der Basispreis kleiner ist als der aktuelle Börsenkurs – im Falle der Put-Option ist die Logik genau andersherum. Sofern dies nicht gegeben ist, setzt sich der Optionspreis lediglich aus dem sogenannten Zeitwert zusammen. Dieser baut sich sukzessive bis zum Laufzeitende ab.
Der strukturelle Vorteil – Implizite vs. Historische Volatilität
Zu Beginn dieses Kapitels möchte ich mit einem Mythos aufräumen. Vielleicht bist du bereits der Information begegnet, dass nur ein Bruchteil der Optionen bei Laufzeitende im Geld war – nämlich rund 10%. Das klingt doch richtig gut und sicher, oder? Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Es gab diese Untersuchungen der CBOE tatsächlich und rund 10% der gehandelten Optionen hatten intrinsischen Wert am Laufzeitende. Allerdings wurde bereits mehr als die Hälfte der gehandelten Optionen vor Laufzeitende glattgestellt – die Zahlen sind also verzerrt und suggerieren eine falsche Wahrheit. Nichtsdestotrotz sind Optionen liquide und unter Risikomanagementgesichtspunkten kann ein vorzeitiges Schließen offener Positionen sinnvoll sein, damit sie möglicherweise nicht im Geld landen.
Wenn dies aber ein Mythos war, was ist der wirkliche Benefit beim Stillhalten? Das zeige ich dir!
Um dem wesentlichen Vorteil des Stillhaltens mittels Optionen auf den Grund zu kommen, muss ich etwas ausholen. In der Statistik und insbesondere bei Wertpapieren, die schwankende Kurse haben, wird die Schwankungsbreite oder auch Volatilität pro Zeiteinheit ausgedrückt. Diese wird in der Regel als prozentualer Wert ausgewiesen. Beträgt die Volatilität auf Sicht von 30 Tagen 15%, bedeutet das, dass dieses explizite Wertpapier 15% im letzten Monat im Wert schwankte. Und eben diese Kennzahl ist auch die historische Volatilität (HV), also eine gemessene Größe.
Davon wiederum lässt sich die implizite Volatilität (IV) abgrenzen. Diese drückt die erwartete Schwankungsbreite eines Wertpapiers oder Marktes in einer zukünftigen Zeiteinheit aus. Beträgt die IV für 30 Tage ebenfalls 15%, wird davon ausgegangen, dass das Wertpapier um diesen Betrag schwanken wird. Und du erkennst hieran schon, dass es keine gemessene Größe ist, sondern eine spekulative Komponente. Tatsächlich ist die implizite Volatilität neben dem bereits erwähnten Zeitwert eine Komponente, aus der sich der Optionspreis zusammensetzt. Je höher die implizite Volatilität, desto höher der daraus resultierende Optionspreis.
Das ist kein Zufall, sondern ein strukturelles Phänomen. Die implizite Volatilität ist strukturell höher als die historische. Das liegt daran, dass eine Angstkomponente mitschwingt. Das unbekannte Zukünftige sieht gefährlicher aus, als es sich tatsächlich materialisiert. Deshalb zahlen alle diejenigen, die Optionen long sind, einen Angstzuschlag. Und als Stillhalter machen wir Gebrauch von dieser Struktur – die vereinnahmte Prämie ist grundsätzlich zu hoch. Also gilt hier, dass die Prämie höher ist als der eintretende Schaden. Und somit schließt sich der Kreis wieder komplett zur Versicherungsanalogie. Hier hatten wir ja bereits festgestellt, dass die Summe aller Versicherungsprämien die Summe der Schäden übersteigt. Aber Achtung: Das gilt immer nur als Portfoliobetrachtung. Für eine einzelne Option kann natürlich der Schaden eintreten und die Prämie übersteigen. Es geht immer um die Grundgesamtheit.
Historische vs. Implizite Volatilität
Quelle: Tradingview
Der Screenshot zeigt den SPY ETF auf den Standard & Poor’s 500-Index (SPX) im Tageschart. Darunter findet sich der Vergleich zwischen der impliziten Volatilität (orange Linie) und der historischen Volatilität (blaue Linie). Über wesentliche Zeitrahmen ist IV größer als HV und wir können uns dies zunutze machen.
Was das für dich bedeutet
Somit konnten wir feststellen, dass Optionen wesentlich mehr Möglichkeiten bieten, als es Optionsscheine und Knock-Out-Zertifikate könnten. Sie sind preislich transparent und als Anleger habe ich einen wesentlichen Vorteil. Ich kann selbst Emittent, Versicherung oder eben Stillhalter sein und das strukturelle Ungleichgewicht bei den Optionspreisen für mich ausnutzen. Ich muss nicht immer vollständig recht haben, um Geld zu verdienen – es reicht aus, nicht komplett daneben zu liegen. Für Stillhalter sind seitwärtslaufende Märkte das entspannteste Handeln, das es geben kann. Man kommt den gesteckten Zielen jeden Tag ein Stück näher.
Für den Einstieg muss man sich mit der Materie, den Begrifflichkeiten und den Besonderheiten auseinandersetzen. Mit jedem Schritt, den wir hier gemeinsam gehen, entsteht ein umfassenderes Verständnis der Optionsmärkte. Allerdings ist das ein Schritt, der sich absolut lohnen kann. Sei es als alleinige Art zu handeln und Geld anzulegen oder um den Handel mit Aktien zu verfeinern und neben Dividenden weitere Einkommensquellen zu erschließen.
Und das sind auch wesentliche Gründe, weshalb ich nach acht Jahren immer noch dabei bin. Die Lernkurve ist hoch, spannend und es gibt immer noch etwas, was sich verfeinern lässt. Oder aber es gibt neue Möglichkeiten des Handels, wie es sich beispielsweise nach dem Listing von 0 Days-to-Trade-Optionen in 2022 ergeben hat. Diese Optionen gibt es nicht mehrere Monate oder gar Jahre, sondern nur an einem einzigen Tag. Ein spannendes, aber auch forderndes Betätigungsfeld.
Wie es weitergeht
In den nächsten Artikeln werden wirnoch tiefer in die Option als Handelsobjekt einsteigen. Die Informationen heute kratzen an der Oberfläche, aber erschließen noch längst nicht das komplette Bild. Außerdem widmen wir uns den omnipräsenten Griechen und dem Optionshandel sowie den aktiennahen Strategien Cash Secured Put und Covered Call.
Daneben wird es meinerseits einen umfassenden Einblick geben, warum ich 2018 im Optionshandel gelandet bin und wieso ich geblieben bin. Ein kompletter Reisebericht, der viel früher beginnt.
Ich freue mich, wenn du mich auf der Reise hier auf OptionsWerk begleitest. Hinterlasse gerne deine Kommentare mit Anmerkungen.