Wer ich bin
Mein Name ist Torben und ich bin 34 Jahre alt. Ich lebe im niedersächsischen Gifhorn. Beruflich bringe ich einen soliden Finanzbackground mit, wenn auch nicht so exotisch wie es börsengehandelte Optionen vermuten lassen. Durch meine damalige Ausbildung zum Bankkaufmann wurden erste Berührungspunkte mit der Börse geknüpft. Und auch die Fortbildungen zum geprüften Bankfachwirt (IHK) sowie das BWL-Bachelorstudium haben die Leidenschaft für den Börsenhandel eher verstärkt als vermindert.
Und dieser Blog, OptionsWerk, ist mein Beitrag zum Optionshandel. Ich möchte mein erlangtes Wissen teilen und meinen Blog sprechen lassen – ohne großen Aufhebens, aber mit Inhalt.
Wie ich zum Optionshandel kam
Durch die Bankkaufmann-Ausbildung habe ich zwar theoretisch erstmalig von Optionen als Handelsinstrument gehört. Aber nur als absolutes Randthema, exotischer noch als die im deutschen Börsengeschehen üblicheren Optionsscheine und Knock-out-Zertifikate. Intensiver wurde es durch die Plattform Dough, die mittlerweile aber auch eingestellt wurde. Dies war eine Art Lernplattform und Broker von tastytrade. Mittels Videos und interaktiver Inhalte wurden die Grundlagen von Optionen vermittelt – allerdings konnte ich den Inhalt nicht in die Praxis umsetzen. Das gelang mir erstmals 2018 mit einem Kurs von Jens Rabe. Darauf aufbauend habe ich mich über die Jahre mittels YouTube, diverser Bücher und der gewonnenen Erfahrung weiterentwickelt.
Die gemachten Erfahrungen waren nicht immer positiv. Wer bei einem Volatilitätskollaps am Ende eines Crashs die falschen Positionen im Depot hatte, weiß genau, was ich meine. Vermeintliche riesige Gewinne schlagen plötzlich in Verluste um – und ohne dass der Markt sich richtig bewegt hat. In der Folge waren zu dem Zeitpunkt auch weitere Probleme auf der Agenda. Das Gefühl, der Markt schulde einem die entgangenen Gewinne, sorgte für Übertrading, Überhebelung und schlicht falsche Positionen zur falschen Zeit.
Dennoch habe ich nie aufgehört, auch wenn der Gedanke da war: „Komm, pack einfach alles in einen ETF-Sparplan!“ Warum ich weitergemacht habe, kann ich rückblickend nicht sagen. Aber das habe ich und nun sind wir hier. In dem Wissen, Fehler gemacht zu haben und daraus gelernt zu haben.
Was ich heute mache
Mittlerweile hat sich mein Fokus vollständig zu risikodefinierten Strategien hin entwickelt. Ich handle Spreads, Double Calendar und Iron Condors sowohl intraday als auch über längere Laufzeiten. Weiterhin handele ich unter Zuhilfenahme von COT-Daten und Saisonalitäten Future-Optionen. In dem Moment, wo ich diese Kurzbiografie schreibe, ist auch wieder Earnings-Season. Diese nutze ich auch, um von der schnell zusammenbrechenden Volatilität nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen zu profitieren.
Ich handele nicht nach Schema F. Ich passe meine Strategien dynamisch an die jeweilige Marktsituation an.
Warum OptionsWerk
Die Idee zu OptionsWerk ist direkt aus meinen eigenen Erfahrungen abgeleitet. Als ich 2018 begann mich ernsthafter mit dem Optionshandel auseinanderzusetzen, gab es kaum umfassende deutschsprachige Informationsquellen. Selbstverständlich gab es auch Videos auf YouTube, aber nicht zusammenhängend und ganzheitlich. Für tieferes Engagement ging an englischsprachigen Quellen oder kostenpflichtigen Kursen kein Weg vorbei. Und ein dreistelliges Anfangsinvest ist schon eine gewisse Hürde, wenn man noch nicht weiß, ob dies der Weg ist, den man gehen möchte.
Rund acht Jahre später möchte ich dies ändern. Ich möchte meinen Beitrag leisten – vielleicht auch nur einen kleinen. OptionsWerk soll eine Informationsquelle sein. Egal ob es um Strategien, sinnvolle Lektüre oder nur ehrliche Erfahrungen geht. OptionsWerk ist kein kostenpflichtiger Kurs, keine Paywall und kein Abozwang.